Die im Jahre 1945 gegründete „Vereinigung zürcherischer Arbeitgeberverbände der Industrie“  (VZAI) ist gemäss ihrem Zweckartikel  die Zusammenfassung der regionalen und lokalen Arbeitgeberverbände der Industrie im Kanton Zürich und benachbarten Gebieten ihres Einzugsgebietes zu gegenseitiger Orientierung und Koordination im Sinne einer ausgewogenen verantwortungsbewussten Arbeitgeberpolitik. Die VZAI vertritt gemeinsame Interessen ihrer Mitglieder insbesondere auf kantonaler Ebene.

Die VZAI ist Mitglied sowohl des „Verbandes Zürcherischer Arbeitgeberorganisationen" (VZA) als auch des „Schweizerischen Arbeitgeberverbandes" (SAV). Sie nimmt fokussiert auf Arbeitgeberthemen (Arbeitsmarkt, Arbeitsrecht, Sozialversicherungen, Bildung- Berufsbildung, Sozialpartnerschaft) ihre Interessen im Rahmen der Einsitznahme in zahlreiche kantonalzürcherische Gremien sowie  der Teilnahme an Vernehmlassungen und politischen Kampagnen wahr. Auf Mandatsebene betreut die VZAI auch das Sekretariat der Zürcher Volkswirtschaftlichen Gesellschaft (ZVG).

Die VZAI ist Gründerorganisation der „Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber" (AZA) und  „Familienausgleichskasse" (FZA). Mitgliedfirmen der Sektionen können dementsprechend über diese renommierte Kasse abrechnen.

Die professionelle Geschäftsstelle befindet sich an der Bergstrasse 110 in Zürich.

 

News

30.11.2020

Zweimal Nein zu wirtschaftsfeindlichen Initiativen

Nach der Ablehnung der Unternehmensverantwortungs-Initiative tritt der Gegenvorschlag in Kraft und ein Alleingang der Schweiz wird verhindert. Der Gegenvorschlag ist international abgestimmt und kombiniert die weltweit fortschrittlichsten Instrumente im Bereich der Unternehmensverantwortung. Ebenfalls hat das Stimmvolk die zweite wirtschaftsfeindliche Initiative, die Kriegsgeschäfte-Vorlage, abgelehnt. Für die Schweizer Unternehmen beendet dieser Entscheid die Unsicherheit über drohende Rechtsrisiken entlang der gesamten Lieferkette, in einer wirtschaftlich anspruchsvollen Zeit.

Das knappe Abstimmungsresultat zeigt allerdings, dass der Wunsch nach klareren Regeln in den Bereichen Menschenrechte und Umweltschutz gross ist. Der Gegenvorschlag von Bundesrat und Parlament kann nun unverzüglich umgesetzt werden. Er verankert umfassende Rechenschaftspflichten im Gesetz unter anderem gegen Kinderarbeit und gegen die Finanzierung von Konfliktmineralien. Wer dagegen verstösst, wird bestraft. Damit herrscht auch für alle Unternehmen die dringend notwendige Rechtssicherheit.

Die Initiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» wurde klar abgelehnt. Das Abstimmungsresultat ist ein Bekenntnis zum Werkplatz Schweiz und zur wichtigen Unabhängigkeit der Schweizerischen Nationalbank.

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27.11.2020

Beschäftigung in der Schweiz im 3. Quartal 2020 weiterhin rückläufig

Die Beschäftigung in der Schweiz ist im 3. Quartal weiterhin rückläufig. So ist im 3. Quartal 2020 die Gesamtbeschäftigung (Anzahl Stellen) im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,4% gefallen (+0,5% zum Vorquartal). In Vollzeitäquivalenten sank die Beschäftigung im selben Zeitraum um 0,1%. In der gesamten Wirtschaft wurden 11 900 offene Stellen weniger gezählt als im entsprechenden Vorjahresquartal (–15,1%) und auch der Indikator der Beschäftigungsaussichten zeigt nach unten (–2,3%). Dies geht aus den neuen Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor.

Gemäss der Beschäftigungsstatistik wies die Schweiz im 3. Quartal 2020 insgesamt 5,138 Millionen Beschäftigte im sekundären und tertiären Sektor auf. Dies entspricht einer Abnahme von 0,4% (–21000 Stellen) innert Jahresfrist. Sowohl im sekundären (Industrie und Baugewerbe) als auch im tertiären Sektor (Dienstleistungen) sank die Beschäftigung um 1% (–11 000 Stellen) respektive 0,2% (–9000 Stellen).

Lesen Sie hier die gesamte Medienmitteilung des Bundesamts für Statistik inklusive spannender Grafiken.

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16.10.2020

Nein zur Unternehmens-Verantwortungs-Initiative

Die Unternehmens-Verantwortungs-Initiative verlangt, dass Unternehmen mit Sitz, Hauptverwaltung oder Hauptniederlassung in der Schweiz verpflichtet werden, regelmässig eine Sorgfaltsprüfung zu den Auswirkungen ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit auf Menschenrechte und Umwelt durchzuführen. Verletzt ein Schweizer Unternehmen Menschenrechte oder Umweltstandards, so soll es für den Schaden aufkommen, auch wenn dieser durch eine Tochtergesellschaft im Ausland verursacht worden ist. Schweizer Unternehmen würden damit also auch für Tätigkeiten von Unternehmen haften, die sie wirtschaftlich kontrollieren, ohne direkt am operativen Geschäft beteiligt zu sein. Die Abstimmung findet am 29. November statt.

Die Volksinitiative «für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt» ist für Bundesrat, National- und Ständerat zu extrem und setzt auf einen falschen Weg. Die Initiative schiesst am Ziel vorbei, schadet der Wirtschaft und wirkt kontraproduktiv. Weil das Grundanliegen aber berechtigt ist, hat das Parlament als Alternative einen indirekten Gegenvorschlag beschlossen. Dieser Kompromiss tritt aber nur in Kraft, wenn auch die Stimmberechtigten NEIN zur Initiative sagen.

Somit liegt für den Abstimmungskampf eine Alternative zur Initiative vor, die auch von der Wirtschaft unterstützt wird. Der beschlossene Gegenvorschlag überzeugt auf technisch-juristischer Ebene, ist zukunftsgerichtet und kombiniert die fortschrittlichsten europäischen Regulierungen. Die Alternative zur Initiative setzt auf international bewährte Instrumente und verhindert eine Schweizer Sonderregulierung. Letztlich schafft der Gegenvorschlag die gewünschte Verbindlichkeit für Unternehmen, ohne eine experimentelle, weltweit beispiellose Haftung mit Beweislastumkehr einzuführen.

Hier erfahren Sie mehr über die Initiative: https://leere-versprechen-nein.ch/
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16. Oktober 2020

Nein zur Volksinitiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten»

Diese Initiative der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) und von den Jungen Grünen fordert, dass von der SNB, von Stiftungen sowie Einrichtungen der staatlichen und beruflichen Vorsorge kein Geld mehr an Kriegsmaterialproduzenten fliesst. Die Abstimmung findet am 29. November 2020 statt. 

In der Schweiz sind die Produktion und die Ausfuhr von Kriegsmaterial wie Pistolen, Sturmgewehren und Schützenpanzern streng geregelt. Die Finanzierung und die Herstellung von Atomwaffen, biologischen und chemischen Waffen, Personenminen und Streumunition sind ebenso gesetzlich verboten wie der Handel mit diesen Waffen. Dem Initiativkomitee geht das heutige Recht zu wenig weit: Es will das Finanzierungsverbot auf jegliche Art von Kriegsmaterial ausweiten: Zum einen sollen Kriegsmaterialproduzenten keine Kredite mehr erhalten; zum anderen soll auch der Besitz von Aktien von Kriegsmaterialproduzenten und Anteilen an Fonds, die solche Aktien enthalten, verboten werden. Als Kriegsmaterialproduzenten würden gemäss Initiative alle Unternehmen gelten, die mehr als fünf Prozent ihres Jahresumsatzes mit der Herstellung von Kriegsmaterial erwirtschaften. Bei einer Annahme der Initiative würden weder weniger Waffen produziert noch weniger Konflikte geführt.

Hier finden Sie mehr Informationen vom Bundesamt.
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9.10.2020

Arbeitsmarkt Schweiz und Zürich im September 2020

Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) waren Ende September 2020 in der Schweiz 148’560 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben. Dies sind 2’551 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank damit von 3,3% im August 2020 auf 3,2% im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 49’462 Personen (%plusI,9%). Detaillierte Informationen erhalten Sie auf der Website des Staatssekretariats für Wirtschaft.

Der Zürcher Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin robust: Im September lag die Arbeitslosenquote zum fünften Mal in Folge unverändert bei 3,2 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen nahm leicht ab, unter anderem weil die Jugendarbeitslosigkeit nach dem Anstieg in den Sommermonaten erwartungsgemäss wieder etwas zurückging. Eine Trendwende auf dem Arbeitsmarkt ist jedoch nicht feststellbar. Hier sehen Sie die Medienmitteilung, die vom Amt für Wirtschaft und Arbeit versendet wurde.

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28.9.2020

Klares Nein zur Kündigungsinitiative

Mit 61.7 Prozent hat eine deutliche Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer NEIN gesagt zur Kündigungsinitiative. Wir freuen uns über das klare Resultat. Das Stimmvolk hat sich damit für die Fortsetzung des bilateralen Wegs mit der EU, inklusive Personenfreizügigkeit und den damit verknüpften flankierenden Massnahmen ausgesprochen. Somit ist dies auch ein eindeutiges Bekenntnis zu guten und stabilen Beziehungen zu Europa.

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23.9.2020

Christian Müller referierte an der AZZ Herbstveranstaltung

Christian Müller, VZA- und VZAI-Präsident und FDP-Kantonsrat sprach an der AZZ Herbstveranstaltung über aktuelle Themen aus Politik und Wirtschaft sowie über den Dachverband VZA. Im Anschluss genossen die Teilnehmer einen Apéro und die schöne Sicht über den Zürichsee auf der Terrasse des Landgasthofs Halbinsel Au. Ein exklusives Essen rundete den schönen Anlass ab.

 

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18.9.20

 Einladung «Dialog zwischen Wirtschaft und Armee» am 28. Oktober 2020

«Die Bekämpfung des Coronavirus hat die Armee in den vergangenen Monaten stark gefordert – und auch Sie und Ihr Unternehmen haben zusätzliche finanzielle, organisatorische und personelle Lasten geschultert, seit der Bundesrat am 16. März die Teilmobilmachung der Armee angeordnet hat. Dafür danke ich Ihnen herzlich.» Diesen Dank des Armee-Chefs Thomas Süssli geben wir gerne weiter an unsere Mitglieder.

Am 28. Oktober bietet sich für Führungskräfte aus der Wirtschaft die Gelegenheit zu einem direkten Gespräch mit dem Armee-Chef. Er wird am «Dialog zwischen Wirtschaft und Armee» in Bülach persönlich anwesend sein. Neben dem Chef der Armee wird der Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, Valentin Vogt, am Anlass über den Nutzen einer militärischen Kaderausbildung für die Wirtschaft referieren. An der Führungsunterstützungs-Offiziersschule in Bülach wird ausserdem gezeigt, welche konkreten Leistungen die Armee zugunsten der Bevölkerung erbringt.

Die Einladung kann mit diesem Link heruntergeladen werden. Wir freuen uns über viele Teilnehmer.

Datum: Mittwoch, 28. Oktober 2020, 1600 – 1845 Uhr
Ort: Bülach, Kaserne30

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8.9.20

Zürcher Unternehmer kämpfen gegen die Kündigungsinitiative

Die Kündigungsinitiative gefährdet den bewährten bilateralen Weg und somit auch die stabile Beziehung zur EU, die für die Zürcher Wirtschaft von besonderer Wichtigkeit ist. Damit der Wirtschaftsraum Zürich nicht den Anschluss an Europa verliert, haben sich namhafte Wirtschaftsvertreterinnen und -vertreter aus der Region zum Wirtschaftskomitee «NEIN zur Kündigungsinitiative» zusammengeschlossen.

Die Kündigungsinitiative verlangt, dass der Bundesrat die Personenfreizügigkeit ausser Kraft setzt. Aufgrund der «Guillotine-Klausel» würden damit auch alle anderen Abkommen der Bilateralen I wegfallen. Für den international vernetzten Wirtschaftsstandort Zürich hätte dies schwerwiegende Folgen. In Kurzvideos erklären Vertreterinnen und Vertreter von Zürcher Unternehmen und Wirtschaftsverbänden, wieso es so wichtig ist, dass die Kündigungsinitiative abgelehnt wird.

Namhafte Unternehmen aus dem Kanton Zürich lehnen die Kündigungsinitiative vehement ab. Für die Vertreterinnen und Vertreter dieser Unternehmen, unter anderem Holcim Schweiz AG, PWC, Siemens Schweiz AG oder Swiss Re, ist der bilaterale Weg zentral für den Erfolg und damit für die Schaffung und den Erhalt vieler Arbeitsplätze. Sie haben sich deshalb im Kampf gegen die Kündigungsinitiative zu einem Wirtschaftskomitee zusammengeschlossen. Auch Vertreterinnen und Vertreter wichtiger Zürcher Wirtschaftsverbände sind dem Komitee beigetreten: Die Zürcher Handelskammer, Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur, Vereinigung Zürcherischer Arbeitgeberverbände der Industrie und der Industrieverband Zürich.

Bilaterale als wichtiger Grundstein des Erfolges

Die bilateralen Verträge sichern Schweizer Unternehmen einen diskriminierungsfreien Zugang zum EU-Binnenmarkt, über den heute mehr als die Hälfte des Schweizer Aussenhandels läuft. Ein Wegfall der Bilateralen würde zudem die Suche nach den unverzichtbaren Fachkräften aus der EU stark erschweren. «Der bilaterale Weg ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für kleine und grosse international vernetzte Unternehmen. Eine Kündigung der Bilateralen hätte ganz klar negative Auswirkungen auf die Schweizer Wirtschaft – insbesondere auch auf die Zürcher Wirtschaft», betont Dr. Regine Sauter, Direktorin der Zürcher Handelskammer. «Wir brauchen – gerade in Zeiten wie diesen – gute, diskriminierungsfreie und stabile Beziehungen zu unseren Nachbarn».

Drei Statements gegen die Kündigungsinitiative:

                 

Thomans Anwander            Dr. Karin Lenzlinger           Stéphane Wettstein
Präsident HAW                    Präsidentin ZHK                Präsident IVZ

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9.7.20

Arbeitslosenquote bleibt im Juni unverändert

Im Juni blieb die Arbeitslosigkeit im Kanton Zürich insgesamt unverändert bei 3,2 Prozent. Bei den 15- bis 19-Jährigen erfolgte der im Juli zu erwartende saisonal bedingte Anstieg der Arbeitslosigkeit bereits im Juni. Bisher zeichnet sich keine positive Trendwende am Arbeitsmarkt ab.
Ende Juni waren 27’385 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich als arbeitslos gemeldet. Der Zuwachs um 29 Personen im Vergleich zum Vormonat fällt geringer aus als im Mai, in dem es über 750 Personen waren. Die Arbeitslosenquote lag im Juni gegenüber dem Vormonat unverändert bei 3,2 Prozent.

Durch die schrittweise Lockerung der Corona-Massnahmen und die Wiederaufnahme vieler wirtschaftlicher Aktivitäten ging die Arbeitslosigkeit in einigen Branchen im Juni erstmals seit Beginn der Corona-Krise leicht zurück.

Lesen Sie die ganze Medienmitteilung des Amt für Wirtschaft und Arbeit Zürich.

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22.6.20

Familienzulagengesetz

Das Familienzulagengesetz wird auf den 1. August 2020 in drei Bereichen geändert: Die Altersgrenze für den Bezug von Ausbildungszulagen wird gesenkt, arbeitslose Mütter, die eine Mutterschaftsentschädigung beziehen, erhalten Anrecht auf Familienzulagen, und es wird eine gesetzliche Grundlage für Finanzhilfen an Familienorganisationen geschaffen. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. Juni 2020 beschlossen, die neuen Gesetzesbestimmungen und die entsprechenden Verordnungen auf den 1. August 2020 in Kraft zu setzen. Gerne verweise ich für detailliertere Ausführungen auf BR – Revision des Familienzulagengesetzes tritt auf den 1. August 2020 in Kraft.
 

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20.6.20

Covid-19 – Ausstieg aus der ausserordentlichen Lage

Am 28. Februar erklärte der Bundesrat die «besondere Lage» gemäss Epidemiengesetz, am 16. März 2020 dann die «ausserordentliche Lage». Aufgrund der Entwicklung der epidemiologischen Lage und den damit verbundenen verschiedenen Lockerungsschritten hat der Bundesrat nun per 19. Juni 2020 die ausserordentliche Lage beendet. Es soll angesichts der aktuellen Situation wieder die besondere Lage gelten. Parallel dazu bereitet der Bundesrat die Überführung der Covid-19-Verordnung 2 in ordentliches Recht vor. Hier finden Sie das Faktenblatt des Bundesamts für Gesundheit.

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19.5.20

Zürcher Wirtschaftsmonitoring des AWA

Alle haben in den letzten Wochen eine ausserordentliche Zeit erlebt. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit war insbesondere mit einem sehr hohen Gesuchseingang für Kurzarbeit sowie stark steigenden Anmeldungen von Stellensuchenden auf den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren konfrontiert. Die Zeit, in der das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben praktisch zum Stillstand kam, ist nun mehrheitlich vorbei. Doch Wirtschaft und Arbeit im Kanton Zürich sind von den Auswirkungen der Corona-Pandemie stark betroffen. Tausende von Unternehmen haben Kurzarbeit eingeführt und diese im Zuge der Lockerungsmassnahmen erst teilweise wieder abgebaut. Die längerfristigen wirtschaftlichen Folgen werden erst mit zeitlicher Distanz erkennbar und konkret bezifferbar sein, und Prognosen über die nähere Zukunft sind derzeit mit grosser Unsicherheit behaftet. Das AWA beleuchtet unter Einbezug der relevanten Kennzahlen im neuen Zürcher Wirtschaftsmonitoring die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Kanton Zürich, die Schweiz und das Ausland. Das Monitoring des AWA finden Sie unter diesem Link.

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28.5.20

Covid-19 - Lockerungen

Angesichts stark gesunkener Infektionszahlen hat der Bundesrat vielerorts erwartete Lockerungen und eine Aufhebung der «ausserordentlichen Lage» beschlossen. Der Bundesrat hat an seinem Ausstiegsplan festgehalten und die dritte Stufe der Erleichterungen für das öffentliche Leben beschlossen. So werden am 6. Juni neben den höheren Schulen auch Zoos, Theater, Kinos, Schwimmbäder, Bergbahnen und weitere Freizeitangebote den Betrieb wiederaufnehmen. In der Gastronomie wird zudem die gegenwärtige Obergrenze von vier Personen pro Tisch aufgehoben. Sämtliche Veranstaltungen mit maximal 300 Personen sind unter Einhaltung der Schutzkonzepte wieder erlaubt. Ebenfalls sind spontane Versammlungen von maximal 30 Personen erlaubt. Der Bundesrat hat entschieden, die ausserordentliche Lage gemäss Epidemiengesetz auf den 19. Juni 2020 zu beenden.

Zu einer Normalisierung kommt es ebenfalls an den Grenzen. Der Bundesrat hat beschlossen, ab dem 8. Juni wieder alle Gesuche um eine Aufenthalts- oder Grenzgängerbewilligung von Erwerbstätigen aus einem EU- oder Efta-Staat zu bearbeiten. Gleichzeitig werden Gesuche aus Drittstaaten wieder geprüft, wenn die Zulassung im öffentlichen Interesse liegt oder die Fachkräfte auf dem Schweizer Arbeitsmarkt fehlen. Wieder aktiviert wird zudem die Stellenmeldepflicht, mit der inländische Stellensuchende bei ihren Bewerbungen einen Zeitvorsprung nutzen können.

Schliesslich hat der Bundesrat eine Änderung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (AVIG) beschlossen, um die am 20. Mai 2020 angekündigte Zusatzfinanzierung der Arbeitslosenversicherung von 14,2 Milliarden Franken zu ermöglichen. Der Bundesrat wird dem Parlament beantragen, die Änderung in der Herbstsession 2020 als dringliches Geschäft zu behandeln.

Hier finden Sie die Information vom Schweizerischen Arbeitgeberverband (SAV)  mit Links zu den jeweiligen Mitteilungen.

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20.5.2020

Medienmitteilung Schweizer Arbeitgeberverband

Gerne informieren wir Sie über die aktuellsten Informationen von Bundesrat und Behörden. Die folgenden zwei Beschlüsse sind von besonderem Interesse:

  • Der Bundesrat hat eine Zusatzfinanzierung der Arbeitslosenversicherung von 14,2 Milliarden Franken beschlossen. Er hat weiter entschieden, schrittweise aus den COVID-Massnahmen der Arbeitslosenversicherung auszusteigen.
  • Der Bundesrat hat zudem die gesetzliche Grundlage für die neue SwissCovid-App verabschiedet. Die Nutzung der App ist freiwillig und die Teilnahme oder Nicht-Teilnahme darf keine Benachteiligungen oder Vorteile zur Folge haben. Der Datenschutz ist jederzeit gewahrt. Die Vorlage soll vom Parlament in der Sommersession im Juni beraten wer-den.

Im Anhang finden Sie diese vom Schweizerischen Arbeitgeberverband (SAV) zusammengefasst mit Links zu den jeweiligen Mitteilungen.

 

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20.4.2020

Arbeitslosenkasse Zürich

Die Arbeitslosenkasse des Kt. Zürich hat ein neues E-Formular Kurzarbeitsentschädigung erarbeitet, damit die Auszahlungen wesentlich rascher erfolgen können. Alle Unterlagen werden neu elektronisch eingereicht. Das E-Formular ist unter www.zh.ch/kurzarbeit-corona-abrechnung  abrufbar.

Darüber hinaus finden Sie auf der Website www.awa.zh.ch/kurzarbeit-coronavirus eine einfache Anleitung von der Voranmeldung von Kurzarbeit bis zur Abrechnung und Auszahlung der Kurzarbeitsentschädigung. Ebenfalls bietet sie den Betrieben Hilfestellung bei der Abrechnung und wird laufend ergänzte Detailinformationen zu Fragen rund um die Kurzarbeitsentschädigung bereitstellen.

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8.4.2020

Arbeitslosenversicherung erzielt im 2019 Überschuss

Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) waren Ende März 2020 insgesamt 135’624 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben. Dies sind 17’802 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg damit von 2,5% im Februar 2020 auf 2,9% im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 23’283 Personen (%plus ,7%). Die ausführliche Mitteilung vom SECO sehen Sie hier: SECO - Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im März 2020

Die Arbeitslosenversicherung schliesst die Jahresrechnung 2019 mit einem Überschuss von 1,56 Milliarden Franken. Die Bundestresoreriedarlehen konnten restlos zurückbezahlt werden. Somit war der Fonds per Ende Dezember 2019 vollständig entschuldet. Im 2020 wird durch die Corona-Krise die Kurzarbeitsentschädigung stark ansteigen. Eine erneute Verschuldung ist absehbar. Die Mitteilung vom SECO sehen Sie hier: SECO - Arbeitslosenversicherung erzielt im 2019 Überschuss – Corona-Krise verursacht im 2020 erneute Verschuldung

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30.3.2020

Massnahmenpaket: Website der Volkswirtschaftsdirektion

Auf der Corona-Website der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich finden Sie alle Informationen für Unternehmerinnen und Unternehmer rund um das Massnahmenpaket für die Wirtschaft.

Das öffentliche und wirtschaftliche Leben in der Schweiz steht aufgrund des neuen Coronavirus grösstenteils still. Zürich ist das volkswirtschaftliche Herz der Schweiz. Die Mitarbeitenden der kantonalen Verwaltung arbeiten mit Hochdruck daran, dass dieses weiterschlagen kann.


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17.3.2020

Coronakrise

Es tauchen viele Fragen zum Coronavirus auf. Die Website des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes ist sehr informativ und enthält aktualisierte Informationen rund um die Coronakrise. Darunter fallen namentlich Bundesratsverordnungen inklusive Erläuterungen und Weisungen des BAG, des SECO und weiteren Behörden sowie Organisationen.

Hier finden Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen und Links der Website des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes.
Verordnung Coronavirus
Arbeitgeber Banken: Arbeitsrechtliche Fragen und Antworten
Swiss Retail Federation: Empfehlung „Umgang mit besonders gefährdeten Personen im Detailhandel“.
- Hilfestellung der Rechtsanwälte „WalderWyss"

Der Bund informiert ebenfalls regelmässig über den aktuellen Stand zur Coronakrise. Wichtige Informationen finden Sie auf der Website des  Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Die Massnahmen des Bunden können Sie hier nachlesen.

Auf der Website des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO erhalten die Arbeitgeber Informationen zum Vorgehen bei Kurzarbeitszeitentschädigung. Für Fragen zur Kurzarbeitsentschädigung wenden Sie sich bitte an die zuständige kantonale Amtsstelle oder an die Arbeitslosenkasse.

Das BAG hat auch eine 24-Stunden-Infoline unter der Nummer 058 463 00 00 eingerichtet und eine Informationskampagne lanciert.

Sollten Ihnen diese Informationen noch nicht genügend weiterhelfen, kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen weiter. Es ist keine einfache Zeit und wir wünschen Ihnen guten Durchhaltewillen und vor allem gute Gesundheit.

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28.2.2020

Einladung zur IV Arbeitgebertagung mit Verleihung des This-Priis 2020 - Die Tagung wurde bis auf Weiteres verschoben.

Nehmen Sie an der IV Arbeitgebertagung teil und erfahren Sie in interessanten Referaten mehr zur Stressprävention im Unternehmen: Zwei Lösungsansätze für ein Ziel – motivierte und zufriedene Mitarbeitende.

Am Schluss wird der This-Priis verliehen. Fast 100 Nominierungen sind eingegangen, die vier Finalisten und ihr Eingliederungs-Engagement werden vorgestellt.

Mittwoch, 8. April 2020 ab 13 Uhr
Ort: SVA Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich

Hier sehen Sie die Einladung.

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17.2.2020

Nein zur Kündigungsinitiative

Die Schweizer Bevölkerung stimmt am 17. Mai 2020 über die Kündigungsinitiative ab. Die Vereinigung Zürcherischer Arbeitgeberverbände der Industrie (VZAI) ist der klaren Auffassung, dass die Annahme der Kündigungsinitiative für die Schweiz und den Wirtschaftsstandort des Kanton Zürichs massive negative Auswirkungen hätte. Wir unterstützen deshalb die NEIN-Parole.

 

Bildquelle: economiesuisse.ch

Die Kündigungsinitiative will die Personenfreizügigkeit mit den EU/EFTA-Staaten kündigen. Aufgrund der Guillotine-Klausel kann ein Abkommen der Bilateralen I nicht einzeln gekündigt werden. Fällt ein Abkommen weg, treten die anderen sechs Verträge automatisch ausser Kraft. Eine Annahme der Initiative und die damit verbundene Kündigung der Bilateralen Verträge hätte, aus unserer Sicht, weitreichende negative Folgen für Wirtschaft, Bildung, Forschung, Innovation und Bevölkerung:

  1. Unsere Firmen arbeiten mehrheitlich stark import- und exportorientiert und sind auf einen freien ungehinderten Zugang zur EU angewiesen. Werden die bilateralen Verträge gekündigt, verlieren die Schweizer Unternehmen den Zugang zum europäischen Markt, der für über die Hälfte des Aussenhandels verantwortlich ist. Neue Zölle, technische Handelshemmnisse und der Verlust der Rechtssicherheit schaden der Wirtschaft. Weiter ist die Anerkennung von Normen und Standards eine wichtige Voraussetzung, damit unsere Exportunternehmen wettbewerbsfähig bleiben können.
  2. Angesichts der harten Aussenwirtschaftspolitik der Grossmächte riskiert die Schweiz ohne verlässliche Partnerschaft mit Europa Stabilität, Arbeitsplätze und Wohlstand.
  3. Ohne die Bilateralen haben Schweizer Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstitute keinen Zugang zu europäischen Forschungsprojekten, Fördergeldern und hochqualifizierten Fachkräften. Der Forschungsstandort Schweiz würde isoliert und geschwächt.
  4. Mit dem Wegfall der Bilateralen verlieren die Schweizerinnen und Schweizer das Privileg, in ganz Europa studieren, arbeiten und leben zu können. Die Initiative schadet der Schweizer Bevölkerung.

economiesuisse hat eine Kampagne gestartet und engagiert sich mit über 60 Organisationen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft gegen diese radikale Initiative. Hier erfahren Sie mehr: https://nein-zur-kuendigungsinitiative.ch/

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9.1.2020

Arbeitsrechtstagung 2020

Digitalisierung: Schöne neue Arbeitswelt?

An der Arbeitsrechtstagung 2020 geben Ihnen Expertinnen und Experten Einblicke in Herausforderungen, die eine Digitalisierung im Personalwesen und Management mit sich bringen. Dabei werden unter anderem folgende Themen vorgestellt:
• Rechtliche Konsequenzen eines algorithmen-basierten HR-Tools
• Künstliche Intelligenz im Personalwesen
• Personaldaten und Datenschutz

Mehr Informationen zum Programm, der Anmeldung und zu den Referierenden der Arbeitsrechtstagung 2020 erhalten Sie auf dieser Webseite. VZAI Mitglieder erhalten 15% Rabatt auf den Eintrittspreis.

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14.11.2019:

VZAI Generalversammlung

Der Präsident Christian Müller begrüsst im schönen Ambiente des Garten-Center der Ernst Meier AG in Dürnten zu den VZAI und VZA-Delegiertenversammlungen. Nach den formellen Versammlungen spricht Rita Kobel Rohr, Delegierte für regionale Wirtschaftskontakte bei der Schweizerischen Nationalbank, über die Einschätzung der SNB zu Wirtschaftsaussichten und dem Zinsumfeld.
Die Gastgeberfirma offeriert einen feinen Apéro, währenddessen die Teilnehmer das Networking untereinander pflegen. Im Anschluss erzählt der Geschäftsführer, Erwin Meier-Honegger, eindrücklich über sein Garten-Center, welches er in 4. Generation führt. Besten Dank an die Ernst Meier AG, dass wir unseren Anlass bei ihnen durchführen durften.

     

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11.11.2019:

Neue Dialogplattform «Behinderung und Arbeit» lanciert

«Menschen mit Behinderung wollen arbeiten, nicht nur beschäftigt werden», mit diesen Worten eröffnet Thomas Ulrich, ehemaliger Präsident des Bankenverbandes, die erste Plattform Integration in den Räumlichkeiten der UBS in der Zürcher Innenstadt. Rund 200 Unternehmer und HR-Verantwortliche sind der Einladung von Arbeitgeberverbänden, Behindertenorganisationen und SVA Zürich gefolgt.

Pressebericht

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7.11.2019:

Forum Zürich empfiehlt Ruedi Noser

Die im Forum Zürich vertretenen Wirtschaftsorganisationen unterstützen im zweiten Wahlgang der Zürcher Ständeratswahlen Ruedi Noser. Auch der VZAI nimmt am runden Tisch des Forum Zürichs teil. Als bisheriger, hervorragend vernetzter Ständerat und erfolgreicher Unternehmer, ist er bestens geeignet, die Interessen des Wirtschaftsstandorts Zürich in der kleinen Kammer zu vertreten.

 Information